Wenn Sie QlikView 12.90 einsetzen, notieren Sie sich den 31. Oktober 2026. An diesem Tag endet Qliks Standard-Support für das Release vom Mai 2024.
Zunächst, was das nicht ist: Es ist nicht das Ende von QlikView. Der Support endet für ein Release, Qlik liefert weiterhin QlikView-Updates aus, und das aktuelle Release wird bis September 2027 unterstützt.
Ein Support-Datum ist aber ein guter Anlass, eine praktische Frage zu stellen: Was auch immer Sie als Nächstes mit QlikView tun – was passiert mit den Berichten, auf die Ihr Unternehmen angewiesen ist?
Was sich tatsächlich ändert
Laut Qliks Seite QlikView Product Lifecycle erreicht QlikView 12.90 am 31. Oktober 2026 das Support-Ende. Danach erhält es keine Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates mehr. Ihr QlikView läuft weiter, nur ohne Sicherheitsnetz.
Weitere Fakten, die Sie kennen sollten:
- QlikView 12.100 ist das aktuelle Release. Es erschien am 23. September 2025 und wird bis 30. September 2027 unterstützt.
- QlikView 12.80 und älter werden bereits nicht mehr unterstützt. Version 12.80 erreichte das Support-Ende am 31. Oktober 2025; auf einem älteren Release betrifft Sie das Thema also noch stärker.
- Die Zukunft von QlikView: Laut Qlik gibt es keine Pläne, QlikView einzustellen oder eine Migration zu Qlik Sense zu erzwingen; Updates erscheinen weiterhin regelmäßig.
- Ältere Komponenten: Qlik hat angekündigt, dass mit dem Release vom September 2026 einige ältere Komponenten entfallen, darunter QlikView OCX, die Source-Control-Integration und WorkBench. Wenn Sie eigene Integrationen nutzen, prüfen Sie diese vor dem Upgrade.
Drei Wege
Die meisten QlikView-Teams, mit denen wir sprechen, wägen drei Optionen ab. Jede hat eigenen Zeitplan, Kosten und Aufwand, und jede wirkt sich anders auf Ihr Reporting aus.
| Weg | Was er umfasst | Was er für das Reporting bedeutet |
|---|---|---|
| Upgrade auf QlikView 12.100 | Bei QlikView bleiben, unterstützt bis 30. September 2027 | Geringster Umstellungsaufwand, aber eigene Integrationen prüfen: Mit dem Release vom September 2026 entfallen einige ältere Komponenten |
| Wechsel zu Qlik Sense on-premises | Apps auf Qliks On-Premises-Plattform neu aufbauen oder konvertieren | Berichtsvorlagen, Empfängerlisten und Zeitpläne brauchen ein neues Zuhause |
| Wechsel zu Qlik Cloud | Migration auf Qliks SaaS-Plattform, unterstützt durch Qliks Analytics Migration Tool | Nur einige NPrinting-Vorlagentypen werden automatisch übernommen, und Reporting-Kosten können nutzungsabhängig sein |
Es gibt keine allgemein richtige Antwort. Der passende Weg hängt von Ihren Lizenzen, Apps, Ihrem Team und Ihrem gewünschten Tempo ab.
Was unterschätzt wird: Ihre Berichte
Plattformentscheidungen bekommen die Aufmerksamkeit: Lizenzen, Apps, Datenmodelle, Server. Die Berichte, die täglich aus QlikView kommen, werden oft zuletzt betrachtet – etwa das Vertriebspaket am Montag, die Filialberichte oder die PDFs, auf die sich Partner und Kunden verlassen.
Diese Berichte sind das, was der Großteil Ihres Unternehmens tatsächlich von QlikView sieht. Fallen sie während einer Migration aus, merkt das jeder sofort.
Bevor Sie sich für einen Weg entscheiden, zeigen fünf Fragen, wie viel Reporting-Arbeit tatsächlich vor Ihnen liegt:
- Welche Berichte verlassen QlikView heute, und wer erhält sie?
- Welche sind pro Empfänger personalisiert, etwa nach Region, Filiale oder Kunde?
- Auf welche Formate sind die Empfänger angewiesen: PDF, Excel, PowerPoint?
- Nutzen Sie NPrinting, QlikView Publisher oder eigene Integrationen?
- Welche Berichte würden am meisten fehlen, wenn sie eine Woche ausfielen?
Wenn die Antworten viele personalisierte Berichte, NPrinting-Vorlagen oder Empfänger ohne Qlik-Lizenz umfassen, planen Sie Ihr Reporting früh und nicht erst nach dem Wechsel. Berichte fallen meist nach der Migration aus, wenn keine Zeit mehr bleibt, sie in Ruhe zu reparieren.
Den Motor tauschen, die Berichte behalten
Wir haben Mail & Deploy so gebaut, dass das Reporting eine Plattformentscheidung nicht aufhält. Es arbeitet mit QlikView, Qlik Sense und Qlik Cloud, sodass Berichtsdesigns, Empfängerlisten und Zeitpläne an einem Ort bleiben, egal welche Plattform darunter läuft.
So können Sie upgraden, schrittweise migrieren oder alte und neue Plattform eine Zeit lang parallel betreiben, und Ihre Berichte kommen durchgehend an. Was Teams außerdem schätzen:
- Ein Werkzeug für jede Quelle: jede Qlik-Plattform sowie Power BI, Snowflake, Databricks und SQL-Quellen.
- Hochwertige Ausgabe: Berichte in PDF, Excel, PowerPoint und Word.
- Personalisiert in großem Umfang: Jeder Empfänger erhält seine eigene Version, ohne dafür eine Qlik-Lizenz zu benötigen.
- Zugestellt, wo gearbeitet wird: E-Mail, SharePoint und Teams, Netzlaufwerke und mehr.
- Ihre Bereitstellung, Ihr Tempo: on-premises, SaaS oder hybrid.
Ihr nächster Schritt
Sie müssen Ihre Plattformentscheidung noch nicht getroffen haben, um anzufangen. Beginnen Sie mit Ihren Berichten.
Laden Sie die kostenlose Checkliste herunter: eine einseitige Anleitung, damit Ihre Berichte weiter ankommen, egal welchen Weg Sie wählen.
Buchen Sie einen kostenlosen 30-minütigen Reporting Continuity Check: Wir erfassen gemeinsam Ihre Berichte, betrachten Ihren Weg und benennen die Risiken, von NPrinting-Vorlagen bis zu Empfängern ohne Lizenz.
Was auch immer Sie als Nächstes mit QlikView tun: Mit Mail & Deploy läuft Ihr Reporting weiter.



